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Von Zügen und Bahnhöfen

Von Zügen und Bahnhöfen

Reisen mit dem Zug bringen uns in die Langsamkeit zurück, die manche von uns schon lange verloren glaubten. In den Nächten vermischen sich Träume mit unbekannten  Geräuschen, manchmal singend und wiederkehrend, aber auch laut und hämmernd die keinen Schlaf ermöglichen. Abenteuer Eisenbahn von Paul Theroux macht Lust auf diese andere Art des Reisens. Inhalt: Inhalt und Reisegedanken Von Ulaanbaatar nach Irkutsk 2012 Auf der Transsib – von Irkutsk nach Chabarovsk mit dem Rossija 2 Mit dem Nachtzug Nummer 8 -von…

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Email aus Südamerika

Email aus Südamerika

Noch in Zeiten der häufigeren Internetcafes reisten wir mit Bussen und Fähren, und ohne “Phone”, entlang der Küsten Chiles und Argentiniens. Per Email sandten wir Reiseeindrücke und weitere Lebenszeichen an unsere Töchter. Diese Mails flossen dann auch in diesen Bericht ein. An 32 Tagen von Santiago de Chile bis Puerto Williams, über den Beagle-Canal, nach Puerto Deseado, weiter nach Buenos Aires und Uruguay nicht zu vergessen. Zum Inhalt des Reiseberichtes Südamerika! Wir kommen! Weiter nach Puerto Williams Hinter dem Horizont…

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Unterwegs ins Sperrgebiet

Unterwegs ins Sperrgebiet

Wenn das Reisen auch keine Gründe braucht, so gibt es sie doch, diese Gründe. Manch einer will auf den Spuren Goethes reisen, ein anderer den 40sten nördlichen Breitengrad entlang und wir, Albrecht und ich ? Wir wollten den Geburtsort von Albrechts Vater suchen und besuchen, im ehemaligen Ostpreußen und heutigen Kaliningrader Oblast. Die Recherchen zu unserem Wunschziel erwiesen sich 2006 als entmutigend. Ausgehend von der vorhandenen Geburtsurkunde mit dem verbrieften Geburtsort Skirwieth/Ostpreußen versuchte ich verschiedene Informationskanäle anzuzapfen. Die Post an…

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Wo Deutschlands Kaiser einst das Sagen hatte

Wo Deutschlands Kaiser einst das Sagen hatte

Im November 2002 stand in der deutschsprachigen  Allgemeine Zeitung in Namibia folgendes zu lesen: Schlag am Flügel – Ankunft des Ersatzflugzeuges verspätet Die Boeing befand sich zur Wartung bei KLM, nachdem vermutlich ein Vogelschlag eine Delle am Flügel verursacht hatte. Wir hatten also unsere erste Nacht, anstatt im Flugzeug, in Frankfurt am Main in einem der Flughafenhotels verbracht. Kurz nach 4h wurde wieder geweckt, um dann gegen 10h in Richtung Namibia abzuheben, – in einem Mittelstreckenflugzeug mit entsprechend enger Bestuhlung….

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Begegnung in Vientiane

Begegnung in Vientiane

1992 war es für Europäer nur in Paris möglich ein Visum für Laos zu beantragen und seit 1989 war das Land auch erst für Individualtouristen geöffnet. Mein Wunsch, den Mekong zu überqueren,  schien sich nicht zu erfüllen. In Bangkok versuchten wir unsere Visa zu bekommen. Die Wartezeit überbrückten wir, Albrecht und ich, in Krabi. Mit Passkopien und kleinem Gepäck reisten wir im Luxuxbus gegen Süden und nach zehn Tagen wieder retour. Das gebuchte Package Laos umfaßte die Visa, Busfahrt nach…

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#angepeilt 2°49’N – 104°11’O

#angepeilt 2°49’N – 104°11’O

Die Entscheidung war gefallen. Wir wollten uns auf den Flug machen, gleich, nach einer kleinen Weile. Ich war erstaunt über Gyps Hilfsbereitschaft. Er hatte sich nicht mehr über den Zustand von Pi ausgelassen, die sich nun doch wieder etwas erfangen hatte. Den kurzen Anflug auf die Mauer unter dem Dachvorsprung schaffte sie wieder und auch das Futter schien ihr zu schmecken. Trotzdem war ich besorgt, wie sollte die Reise gelingen unter diesen Vorzeichen. Ich hockte mich zu Pi und hörte…

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Wie Pi zu ihren bleichen Federn kam

Wie Pi zu ihren bleichen Federn kam

Ich war zeitweise wie erschlagen, als ich von dem Herumirren hörte, das Pi hinter sich gebracht hatte. In einer Kiste war sie mitgereist, wußte nicht woher und wohin die Reisen gingen. Ihr Zuhause war hinter ihr geblieben, auf Nimmerwiedersehen, kahl und unwirtlich. Unbeschreibliches hatte sie erlebt und sich mit Kreaturen ausgetauscht am Wasser, zu Land, in Wüstenstrichen, in verlassener Zivilisation und ihr Lebensfeind war ständiger Begleiter. Gyps meinte, “ey, krass…”. Die kruden Berichte machten mich eigentlich nicht schlau und so…

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feinfädig

feinfädig

An Seile, an Schnürre gespannt,verwachsen mit biegsamen Stämmen,geknüpft,als dichte Matte zwischen die Gräser gewoben,Netze aus seidigem Garn gesponnen.Es wiegt sein ohnmächtig Leben,tropft glitzernd und blendend und schillernd,gezerrt,an Disteln gebunden das Netz aus Hauch.Durchkämmt und zerrissen.Der Wind war’s nur, vergessen ein Leben.

verlustig

verlustig

Kinderlachen,  das Gespräche übertönt.Im lauen Sommerwind die Blütenpollen, auch Menschen.Sumpfige Wiesen, übersät mit Butterblumen, kein Laut mehr,nur die Bienen summen und in der Ferne Klingenwetzen.    Mit dem Pflanzensetzen ist zu warten bis zum Frühling,nächstes Jahr.  Über Felder ziehen Schäfchenwolken,Honig tropft aus Kindermund und der Hofhund,der ist alt.    Kieselsteine liegen auf den Wegen,Gläubige erbitten Gottes Segen in dem Dorf,ohne Zeit. Großvater mit bärtigem Gesicht erzählt vom Sternenhimmel,vom Märchenprinz auf einem Schimmel,und die Erinnerung an Kindertageholt ihn ein.                                            http://www.weltenquerung.de/was-ich-noch-sagen-sollte/mathilde

zuletzt

zuletzt

Die Wortgefüge fielen auseinander, setzten sich in ungehöriger Weise zusammen, formten Gebilde. An den kleinsten Tropfen war die Sehnsucht gebunden, nicht mehr wiederzukehren. Dieser Wunsch, gesegnet, nicht übermächtig, aber doch vorhanden, kam immer wieder. Er kam in kürzeren Abständen, schien die Wachen in Sicherheit zu wiegen. Die Träume der endlosen Gänge, die aufgereihten Perlen, geknüpfte Schnüre mit Behältern, gebogen, nierenförmig, aus Stahl, aus Blechen, verrostet, umwickelt, beklebt, scharfkantig, gezähnt. Wesen aus Leben lagen darin, mazeriert, taubetropft, von einem Nebelvorhang gefallen,…

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Als Pi aus der Wolke fiel

Als Pi aus der Wolke fiel

Ich wollte doch nur weiter fliegen… Gyps saß träge am Rande des widerrechtlich besetzten Horstes in der Felswand und starrte ins Land. Es wurde wieder Zeit, die freien Tage waren zu Ende und die Arbeit rief. Er säuberte sein Gefieder von der letzten Mahlzeit, dehnte genußvoll seine Schwingen, streckte seine Beine und schüttelte die Halskrause zurecht. Ich hatte unten bei den Lehmhütten Quartier bezogen. Gyps segelte in den Innenhof und krächzte vor dem rahmenlosen Fenster, wo ich saß. Ich spielte…

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