Browsed by
Autor: Monika Schulmeiss

Texas tiefer Südwesten

Texas tiefer Südwesten

Ausgangspunkt für den Besuch des Big Bend Nationalparks war für uns die Stadt Alpine, die wir mit dem Bus aus Dallas, einmal Umsteigen in Odessa!, erreichten; Rückreise mit Amtrak nach San Antonio. Mit einem Leihwagen konnten wir sehr entspannt Terlingua am Rande des NP erreichen. Die Wanderwege im NP sind gut ausgeschildert und problemlos auch ohne Führung zu erkunden. Auf die Vorsichtsmaßnahmen ist allerdings zu achten. Wir machten auf eigene Faust und einfachem Zelt unsere eigenen Erfahrungen. In den Sommermonaten…

Read More Read More

Zwischen Beijing und Osaka

Zwischen Beijing und Osaka

Teil 1 Ein paar Worte zu den Berichten: Teil 1 & 2 Beijing Im Land der Pferdekopfgeigen Unterwegs nach Irkutsk und an den Baikalsee Tage auf Olchon Es begann damit, daß Albrecht Jahre zuvor eine Patenschaft für Nyamdorj übernahm und endete mit einer Reiseplanung zu der meine Schwägerin auf die rhetorische Frage, ob sie denn mitfahren wolle, mit einem ausdrucksstarken “nee!”, antwortete. Im ersten Teil berichte ich über unsere Erlebnisse auf der Reiseroute von Beijing bis nach Olchon, einer Insel…

Read More Read More

Als ich landen buchstabierte

Als ich landen buchstabierte

Gyps hatte sich schlau gemacht. Im Flußwasser könnte für uns Gift sein, so seine Info. Rundherum beuteten die Zweibeiner das Land aus, um nach gold’nem Reichtum zu suchen und verdreckten dabei das Wasser. Die Fische fingen schon mit dem Verenden an, krass. Sie konnten ja nicht ausweichen, mußten in dieser Flüssigkeit schwimmen und leben. Ich hatte mich so auf einige Tage hier gefreut, aber Gyps drängte auf Abflug. Ich war aus Gyps GPS-Tracking und seinen kruden Besonderheiten nie schlau geworden….

Read More Read More

Als ich Mandelkerne suchte

Als ich Mandelkerne suchte

Wir wollten uns aufmachen, und Gyps wirkte besorgt. Die Gegenden, die wir passieren mußten, schienen sehr unfreundlich zu sein. Bei seinen Berichten rülpste er immer wieder, was aber vielleicht auch auf seine letzte Mahlzeit zurückzuführen war. “Wirst sehen, Kleiner, ödes Land, die Fische haben schon damit begonnen zu enden. Zweibeiner sind sowieso nur selten zu sehen und wenn, dann in dunklen, langsamen Karawanen. Mit unserem Proviant ist es auch schlecht bestellt”, dabei gurgelte er vor sich hin. “Ich schaff’ das…

Read More Read More

kornlos

kornlos

Kindheit der Gedanken,ausgelöscht am Abstellgleis,gestern Gegenwart, heute schon vergessen.Ungestüm,ein Fohlen war der Geist, manchmal auch vermessen.Versunken, verloren in einem Teich,niemals wieder geborgen und reich an Träumen und Phantasie.Mußt’ für Illusionen bezahlen,in barer Münze und ohne Rabatt.Das Spreu des Lebens läßt sich nicht mahlen,was zählt ist das Korn.

irgendwo

irgendwo

Auf der Straße sitzend, nicht geschafft zu leben,tropfte Blut in tauiges Gras,Menschen ohne Finderlohn auf Irrfahrten in dieser Welt,gepolsterte Fesseln umspannen Gelenke und ich denke, denke..Zerbrochenes Schweigen erdrückt von der Last, geschunden und einsam. http://weltenquerung.de/auf-der-anderen-seite-des-tales

Afrika hautnah-1994

Afrika hautnah-1994

Mit Polyglott und furchtlos, – das sollte sich noch ändern-, machten wir uns auf den Weg von Lilongwe nach Dar es Salaam. In Bussen, groß und klein, Zug, Pick-ups und zu Fuß, lernten wir Menschen kennen und hörten Geschichten. Auf dieser Reise erlebten wir Afrika, die auch eine Reise in die Vergangenheit war. Vorwort und Inhalt Von Lilongwe nach Mbeya mit dem Nachtbus Überlandfahrt von Mbeya nach Matema Spurensuche in Matema Gestrandet in Kidatu Tage im Mikumi Nationalpark Dar es…

Read More Read More

Gyps, die Cloud und ich

Gyps, die Cloud und ich

Nach einigen Irrflügen, Gyps war von den Strecken abgekommen, waren wir in einer kühleren Gegend gelandet. Hier konnte ich mich mit meiner Trauer um Pi und all dem Vergangenen beschäftigen. Gyps war tagsüber meist unterwegs, doch er hatte versprochen, mich in die Geheimnisse um Mega und Wwwpunkt einzuweisen. Fast schien ihm dabei seine Wichtigkeit dabei noch weiter in seinen Schädel gestiegen zu sein. Aber gut, ich wußte bereits um Megas Existenz. Das soll so ein, nein kein Ding und auch…

Read More Read More

mutlos

mutlos

Was bin ich, ein Sandkorn am Strand, möcht’ mich erheben, vom Winde getragen und fallen, wohin? Sag’s mir doch, sprich. Doch keinen Widerhall findet die Stimme. Mäntelkrägen verbergen Gesichter, lassen die leeren Augen nicht sehen. Komm’ doch mit mir,- wer ruft mir zu, – du? Ein einziges Wort, gesprochen, flüchtig nur hingehaucht mit matten Lippen und knirschenden Zähnen: Angst. Ich bleibe.

#angepeilt 2°49’N – 104°11’O

#angepeilt 2°49’N – 104°11’O

Die Entscheidung war gefallen. Wir wollten uns auf den Flug machen, gleich, nach einer kleinen Weile. Ich war erstaunt über Gyps Hilfsbereitschaft. Er hatte sich nicht mehr über den Zustand von Pi ausgelassen, die sich nun doch wieder etwas erfangen hatte. Den kurzen Anflug auf die Mauer unter dem Dachvorsprung schaffte sie wieder und auch das Futter schien ihr zu schmecken. Trotzdem war ich besorgt, wie sollte die Reise gelingen unter diesen Vorzeichen. Ich hockte mich zu Pi und hörte…

Read More Read More