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Kategorie: Allgemein

Waldviertler Mythen, Seifensieder & Wackelsteine

Waldviertler Mythen, Seifensieder & Wackelsteine

Mit dem Waldviertel hat es eine besondere, lang zurückliegende Bewandtnis aus früher Schulzeit. Ein Schwarz-Weiß-Film surrte damals auf einem Projektor im verdunkelten Klassenzimmer und zeigte uns Schülern die Granitblöcke des Waldviertels. In meiner Erinnerung bestand der kurze Film nur in der Darstellung unterschiedlicher Wackelsteine. Fasziniert, aufmerksam und mäuschenstill verhielten wir uns im Klassenraum, zogen dann die Verdunklungsrollos wieder nach oben und dankten für die besondere Abwechslung, – ein Film ! , unserem Erdkundelehrer. … Diese Wackelsteine wollte ich 60 Jahre…

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Kein Wisent in Sicht,

Kein Wisent in Sicht,

aber der Urwald ist noch existent….. Was bewegt einen 16jährigen Jungen, der in den Bialowiez(ski)a Nationalpark im wilden Osten Polens an der weissrussichen Grenze möchte. Ein sehnlicher Wunsch, den wir erfüllten und der für uns als Reiseziel, eines unter vielen, auch einmal zur Debatte stand. Der Junge, wir nennen ihn Paul, startete mit uns am ZOB in Berlin, abends um 22h mit einem Bus von Ecolines in Richtung Bialystok. Der Bus war so gut wie voll besetzt, mit Hostess an…

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Genug

Genug

Genug, sagt das Seelchen, laß los, nein, winselt der Widerpart, ….doch, habe Jubelfeiern geschwänzt, mich getrollt, in enge Winkel verzogen, genagt am Lebenszelt, genug ist’s. Das Stilett liegt bereit, den ersten Stich setzen… Erwache, eine Wespe ist’s nur.

Warum nach Krumlov?

Warum nach Krumlov?

Nach unserer Tour durch das Waldviertel (Link am Ende des Berichtes) im nördlichen Österreich mit den Besuchen von Burgen und Schlössern wollten wir das bestens beworbene und vermarktete UNESCO-Weltkultur-und Naturerbe Ceský Krumlov besuchen. Unsere Ferienwohnung lag im Stadtteil, südlich am Hang, einige Straßen unterhalb der Barockkapelle, auf dem Kreuzberg (Krizova hora) in der Slupencká. Ohne Navi hatten wir erst einmal Probleme, die Unterkunft zu finden. Nach Ankunft, wir waren wieder einmal – wie immer – zu früh und blieben am…

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Vranover Tagtraum

Vranover Tagtraum

Als Burg an der Thaya um 1100 errichtet, entstand unter dem Adelsgeschlecht derer von Althann in späterer Zeit ein barockes Juwel. Urspünglich aus Bayern stammend, wurden sie mit Ende des 16. Jahrhunderts in Mähren ansässig. Als Architekt und Baumeister zeigte der junge Fischer von Erlach bereits sein Können als Meister des Barocks. Fresken in der Kuppel der Ahnenhalle schuf J.M. Rottmayr. Der barocke Stil, in späteren Jahren der Hang zur Romantik, prägten das Interieur in aristokratischen Kreisen, so auch im…

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69° nördliche Breite – unterwegs zur Mitternachtssonne

69° nördliche Breite – unterwegs zur Mitternachtssonne

Reiseplanung Ich hatte mich auf eine Fährfahrt festgelegt. Ablegen im Hafen von Nuuk jeweils nur freitags und Ankunft in Ilulissat sonntags. Danach mußte sich alles andere richten, und das war etwas schwierig. Diese Schiffspassage ist auch für die einheimische Bevölkerung wichtig, und die Fähre bietet nur begrenzt Plätze. Als ich am 25. Dezember 2017 endlich auf der Seite Artic Umiaq Line zwei Plätze buchen konnte war ich erleichtert. Allerdings waren bereits sämtliche Kabinen -sold out-, doch egal. Wie sich später…

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krass verpeilt

krass verpeilt

Lia flog einen phantastischen Drive und ich mußte mich sputen, um hinterher zu kommen. Sie wollte mit mir nach Süden, und ich war schon gespannt auf die neue Gegend. Dort sollte es auch glänzende Dächer geben und buntes Allerlei an einem großen fließenden Wasser. Alles das, was ich so sehr liebte. Von Gyps konnte ich bei Wwwpunkt auch nichts Aktuelles finden, irgendwie war er abgängig. Wir landeten im grünen Dickicht eines Hügels. Ich lugte über das Blätterdach hinaus und sah,…

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bitter

bitter

Kenn’ ich die Felder der Einsamkeit, ahn’ ich die Ströme der Vernunft? Sie fluten mit ihren Wassern die Kindheit, unter sich verbergend nehmen der Phantasie die Unterkunft, stehlen dem Lachen die Wärme und lassen mich zieh’n in ferne Gedanken. Augen ohne Tränen, welche Armut, Lachen ohne Wärme, welche Ironie. Ungarische Rhapsodie, gespielt, dringt nicht bis an’s Ohr, kann Schleier nicht trennen, Sinne nicht wecken. Nur Gefühle, die nach Bitterkeit schmecken, haften an ausgebrannten Mienen der Ignoranten.

schwankend

schwankend

Widerschein berühre nicht verbot’ne Zonen deretwegen ich mich schäme. Flirrendes Licht wo Felder wogen, verblaßende Sterne, bringen Gedanken in’s Wanken, Barrieren stürzen, beflügelte Phantasie durchbricht Schranken, – drüben im tauigen Gras. https://www.weltenquerung.de/spaet-gefunden-und-frueh-verloren/

Als wir Gyps wiederfanden

Als wir Gyps wiederfanden

“Wir werden deinen Gyps finden”, versicherte mir Lia, so nannte ich sie der Kürze wegen und mit ihrem o.k. Ich war mir da nicht so sicher. “Ich kann mir denken wo er Unterschlupf gefunden hat. Es gibt da einige Sammelstellen für Geflüchtete aus dem Westen, – verseuchtes Fressen”, erklärte sie. “Geflüchtete ?”, fragte ich und fuhr sogleich fort, “Gyps hatte mir vom Diklofenakkakfleisch erzählt. Wir mußten damals unsere Flugroute ändern.” “Das heißt Diclofenac, -bist crazy mein Lieber, aber stimmt …”,…

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