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Zwischen Hanoi und Singapore 1. Teil

Zwischen Hanoi und Singapore 1. Teil

Wieder einmal Südostasien, das ehemalige Indochina, stand bei unserer Reiseplanung an. Albrecht deponierte seine Wünsche: Hue und Hoi An in Vietnam und das ehemalige Foltergefängnis in Phnom Penh/Kambodscha. Für mich war Sapa in Nordvietnam, eine Wasserpuppenvorstellung in Hanoi , Besuch des FCC in Phnom Penh und eine Dschungeltour in Malaysia irgendwo zwischen Kota Bharu und Jerantut sozusagen ein “Muß”. So bastelte ich um diese (vermeintlichen) Fixpunkte unsere fünf Wochen dauernde Reise mit einem Gabelflug, München-Hanoi und Singapore-München. Unseren ersten Urlaubstag…

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# Horn de Bill

# Horn de Bill

Ich will nicht meckern, aber Seefahrt ist nicht mein Ding. P.Lia hatte mich lange bequatscht, bevor ich diese gestapelten Eisenkisten angeflogen hatte, um dann die Fahrt übers Wasser zu wagen. Nicht nur sehr ungemütlich bei peitschendem Regen, sondern stres-s-siger Hor-ror, und erst dieses Schaukeln. Auf den geschichteten Kisten, ein Schiff stellte ich mir irgendwie anders vor, waren keine Zweibeiner zu sehen gewesen oder zu hören, manchmal aber hatte ich schneidende, unwirkliche Laute vernommen. Was soll’s, alles vorbei. P.Lia hatte sich…

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Waldviertler Mythen, Seifensieder & Wackelsteine

Waldviertler Mythen, Seifensieder & Wackelsteine

Mit dem Waldviertel hat es eine besondere, lang zurückliegende Bewandtnis aus früher Schulzeit. Ein Schwarz-Weiß-Film surrte damals auf einem Projektor im verdunkelten Klassenzimmer und zeigte uns Schülern die Granitblöcke des Waldviertels. In meiner Erinnerung bestand der kurze Film nur in der Darstellung unterschiedlicher Wackelsteine. Fasziniert, aufmerksam und mäuschenstill verhielten wir uns im Klassenraum, zogen dann die Verdunklungsrollos wieder nach oben und dankten für die besondere Abwechslung, – ein Film ! , unserem Erdkundelehrer. … Diese Wackelsteine wollte ich 60 Jahre…

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kornlos

kornlos

Kindheit der Gedanken,ausgelöscht am Abstellgleis,gestern Gegenwart, heute schon vergessen.Ungestüm,ein Fohlen war der Geist, manchmal auch vermessen.Versunken, verloren in einem Teich,niemals wieder geborgen und reich an Träumen und Phantasie.Mußt’ für Illusionen bezahlen,in barer Münze und ohne Rabatt.Das Spreu des Lebens läßt sich nicht mahlen,was zählt ist das Korn. https://www.weltenquerung.de/fremde-naehe/

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Email aus Südamerika

Email aus Südamerika

Noch in Zeiten der häufigeren Internetcafes reisten wir mit Bussen und Fähren, und ohne “Phone”, entlang der Küsten Chiles und Argentiniens. Per Email sandten wir Reiseeindrücke und weitere Lebenszeichen an unsere Töchter. Diese Mails flossen dann auch in diesen Bericht ein. An 32 Tagen von Santiago de Chile bis Puerto Williams, über den Beagle-Canal, nach Puerto Deseado, weiter nach Buenos Aires und Uruguay nicht zu vergessen. Zum Inhalt des Reiseberichtes Südamerika! Wir kommen! Weiter nach Puerto Williams Hinter dem Horizont…

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Wo Deutschlands Kaiser einst das Sagen hatte

Wo Deutschlands Kaiser einst das Sagen hatte

Im November 2002 stand in der deutschsprachigen  Allgemeine Zeitung in Namibia folgendes zu lesen: Schlag am Flügel – Ankunft des Ersatzflugzeuges verspätet Die Boeing befand sich zur Wartung bei KLM, nachdem vermutlich ein Vogelschlag eine Delle am Flügel verursacht hatte. Wir hatten also unsere erste Nacht, anstatt im Flugzeug, in Frankfurt am Main in einem der Flughafenhotels verbracht. Kurz nach 4h wurde wieder geweckt, um dann gegen 10h in Richtung Namibia abzuheben, – in einem Mittelstreckenflugzeug mit entsprechend enger Bestuhlung….

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Madeira & La Gomera

Madeira & La Gomera

Kurz und bündig – ein Vorwort November auf Madeira La Gomera im Herbst Die Auswahl trafen wir eher zufällig, doch mit dem Ziel Madeira (1993) konnten wir dem mitteleuropäischen Novemberblues eine Woche entkommen. La Gomera (2000) war eigentlich irgendwie ein herbstlicher Lückenfüller (eine Woche) zwischen Fernreisen. Auch gut. Ach ja, wandern wollten wir und diese Möglichkeit schienen die beiden Inseln im Atlantik zu bieten, also machten wir uns so um die Jahrtausendwende auf.

Papiergeld-Nostalgie

Papiergeld-Nostalgie

Dem anfänglichenTauschhandel folgten in späteren Zeiten Kaurimuscheln und Münzen als Zahlungsmittel. Erste Banknoten wurden während der Song Dynastie (960-1127) herausgegeben und fanden als Zahlungsmittel allmählich in anderen Ländern/Kontinenten ihre Verbreitung. Erste europäische Ausgabe von Banknoten erfolgte in Spanien 1483. In Kriegen wurde sogenanntes Notgeld gedruckt. Heute scheint “Papiergeld” nicht mehr nötig zu sein. Kreditkarten, Bitcoins, virtuelle Transaktionen greifen nach den Papierscheinen. Sind deren Tage angezählt? Asien Singapur: Die Währung heißt Singapore Dollar. Seit 1965 ist der Stadtstaat unabhängig. Auf der…

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Wo Greyhounds keine Hunde sind

Wo Greyhounds keine Hunde sind

Wir waren gewarnt worden und trotzdem haben wir, Albrecht und ich, nicht nur einmal diese Art des Reisens in den USA unternommen. Die Reisewarnungen umfaßten die Begriffe wie: uncomfortable, Transportmittel für die “unteren Schichten“, “man” fliegt!, dauert zu lange, und, und… Ja, es ist eine langsamere Art zu reisen, doch das unterwegs Erlebte, Einblicke in so manche Besonderheiten von Mensch und Land, ließen keine Langeweile aufkommen.

Wo ist Pepe?

Wo ist Pepe?

Also erst einmal vorneweg: Der letzte Flug mit Gyps liegt nun schon, was ein Glück, hinter mir. Das stürmische Abenteuer überstand ich, einigermaßen geschützt, im Federkleid meines Freundes. Übel, sehr übel und creepy. Doch im Auge eines verwirbelten Windes war ich um eine grottenschlechte Erfahrung nicht herumgekommen, leider. Dieser Trip zehrte an unseren Reserven, die wir hier wieder auftanken wollten. Hier, das ist: 22° 15′ 59”Nord und 113°56′ 30” East. “Hey, Kleiner”, hörte ich Gyps unter mir,“was geht ab’dir?” “Ich…

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verletzt

verletzt

Glasfassaden,Menschen, die einander meiden, um sich selbst nicht zu sehen. Grau,ohne Blick auf das Meer. Nur der Regen bringt Kaskadenfür verletzte Seelen.Auf grünen QuadratenBäume mit staubigem Laub, irgendwo,der Himmel über Häuserschluchten.

Go east # Slowakei

Go east # Slowakei

Frühmorgens erreichten wir, aus der Ukraine kommend, Bratislava und versuchten im Bahnhofsgebäude so etwas wie ein Frühstück zu bekommen. Nun ja, Albrecht bestellte sich aus dem Angebot ein Gericht mit Eiern. Ich nahm Kaffee und “Trocken-Brot”, letzteres auf Nachfrage. Das Lokal füllte sich allmählich, und wie mir schien, hauptsächlich mit Mitarbeitern der Bahn deren Schicht beendet war. So gesehen machte das Angebot von Suppen auch Sinn. Die Sonne schien und machte Lust auf die noch unbekannte Stadt. Mit dem Taxi…

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Go east # Ukraine

Go east # Ukraine

Stadt der vielen Namen -Lviv – Lwow – Lemberg _ Leopolis Mit Lemberg verband ich die vesunkene Welt des Ostjudentums, Galizien des multiethnischen Habsburgerreiches, kulturelle Blütezeit, Kosmopolitismus, aber auch Greuel der Vernichtung. Ich habe mich auf die Suche gemacht und bin nicht enttäuscht worden. Joseph Roth nannte die Stadt “eine kleine Filiale der großen Welt”. Der Bahnhof in Lviv war Endstation unserer Busfahrt aus Rzeszow in Polen. Da seit der Grenze die Toiletten im Bus aus unerfindlichen Gründen nicht mehr…

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Go east # Polen

Go east # Polen

Auf den Spuren vergangener Kulturen und Herrschaftsverhältnisse wurden wir, Albrecht und ich, in Krakau, Rzeszow, Lviv/lemberg und Bratislava/Preßburg fündig und erhielten überrraschende Einblicke in das heutige Leben, gewürzt mit dem Salz des Unbekannten. Mit Bussen und Zug waren wir unterwegs. Bei einem Tagesausflug, gemeinsam mit ukrainischen Teilnehmern, erlebten wir die ländliche Ukraine im Oblast Ivano- Frankivsk. Unsere Reiseerlebnisse in Polen, der Ukraine und Slowakei haben in drei Berichten ihren Platz gefunden. (… Go east # Ukraine und Go east #…

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