Als ich Mandelkerne suchte

Als ich Mandelkerne suchte

Wir wollten uns aufmachen, und Gyps wirkte besorgt. Die Gegenden, die wir passieren mußten, schienen sehr unfreundlich zu sein. Bei seinen Berichten rülpste er immer wieder, was aber vielleicht auch auf seine letzte Mahlzeit zurückzuführen war. «Wirst sehen, Kleiner, ödes Land, die Fische haben schon damit begonnen zu enden. Zweibeiner sind sowieso nur selten zu sehen und wenn, dann in dunklen, langsamen Karawanen. Mit unserem Proviant ist es auch schlecht bestellt», dabei gurgelte er vor sich hin. «Ich schaff‘ das…

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kornlos

kornlos

Kindheit der Gedanken, ausgelöscht am Abstellgleis, gestern Gegenwart, heute schon vergessen. Ungestüm, ein Fohlen war der Geist, manchmal auch vermessen. Versunken, verloren in einem Teich, niemals wieder geborgen und reich an Träumen und Phantasie. Mußt für Illusionen bezahlen, in barer Münze und ohne Rabatt. Das Spreu des Lebens läßt sich nicht mahlen, was zählt ist das Korn. https://www.weltenquerung.de/fremde-naehe/

irgendwo

irgendwo

Auf der Straße sitzend, nicht geschafft zu leben, geschenktes Leben verschwendet. Menschen ohne Finderlohn auf Irrfahrten in dieser Welt, gepolsterte Fesseln umspannen Gelenke und ich denke, denke.. Zerbrochenes Schweigen erdrückt von der Last, geschunden und einsam. http://weltenquerung.de/auf-der-anderen-seite-des-tales

Gyps, die Cloud und ich

Gyps, die Cloud und ich

Nach einigen Irrflügen, Gyps war von den Strecken abgekommen, waren wir in einer kühleren Gegend gelandet. Hier konnte ich mich mit meiner Trauer um Pi und all dem Vergangenen beschäftigen. Gyps war tagsüber meist unterwegs, doch er hatte versprochen, mich in die Geheimnisse um Mega und Wwwpunkt einzuweisen. Fast schien ihm dabei seine Wichtigkeit dabei noch weiter in seinen Schädel gestiegen zu sein. Aber gut, ich wußte bereits um Megas Existenz. Das soll so ein, nein kein Ding und auch…

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mutlos

mutlos

Was bin ich, ein Sandkorn am Strand, möcht‘ mich erheben, vom Winde getragen und fallen, wohin? Sag’s mir doch, sprich. Doch keinen Widerhall findet die Stimme. Mäntelkrägen verbergen Gesichter, lassen die leeren Augen nicht sehen. Komm‘ doch mit mir,- wer ruft mir zu, – du? Ein einziges Wort, gesprochen, flüchtig nur hingehaucht mit matten Lippen und knirschenden Zähnen: Angst. Ich bleibe.

#angepeilt 2°49’N – 104°11’O

#angepeilt 2°49’N – 104°11’O

Die Entscheidung war gefallen. Wir wollten uns auf den Flug machen, gleich, nach einer kleinen Weile. Ich war erstaunt über Gyps Hilfsbereitschaft. Er hatte sich nicht mehr über den Zustand von Pi ausgelassen, die sich nun doch wieder etwas erfangen hatte. Den kurzen Anflug auf die Mauer unter dem Dachvorsprung schaffte sie wieder und auch das Futter schien ihr zu schmecken. Trotzdem war ich besorgt, wie sollte die Reise gelingen unter diesen Vorzeichen. Ich hockte mich zu Pi und hörte…

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Von Zügen und Bahnhöfen

Von Zügen und Bahnhöfen

Reisen mit dem Zug bringen uns in eine «langsame Zeit» zurück, die manche von uns schon lange verloren glaubten. In den Nächten vermischen sich Träume mit unbekannten  Geräuschen, manchmal singend und wiederkehrend, aber auch laut und hämmernd die keinen Schlaf ermöglichen. Buchempfehlung: «Abenteuer Eisenbahn» von Paul Theroux macht Lust auf diese andere Art des Reisens. Inhalt:

Afrika hautnah-1994

Afrika hautnah-1994

Mit Polyglott und furchtlos, – das sollte sich noch ändern-, machten wir uns auf den Weg von Lilongwe nach Dar es Salaam. In Bussen, groß und klein, Zug, Pick-ups und zu Fuß, lernten wir Menschen kennen und hörten Geschichten. Auf dieser Reise erlebten wir Afrika, die auch eine Reise in die Vergangenheit war.

Wie Pi zu ihren bleichen Federn kam

Wie Pi zu ihren bleichen Federn kam

Ich war zeitweise wie erschlagen, als ich von dem Herumirren hörte, das Pi hinter sich gebracht hatte. In einer Kiste war sie mitgereist, wußte nicht woher und wohin die Reisen gingen. Ihr Zuhause war hinter ihr geblieben, auf Nimmerwiedersehen, kahl und unwirtlich. Unbeschreibliches hatte sie erlebt und sich mit Kreaturen ausgetauscht am Wasser, zu Land, in Wüstenstrichen, in verlassener Zivilisation und ihr Lebensfeind war ständiger Begleiter. Gyps meinte, «ey, krass…». Die kruden Berichte machten mich eigentlich nicht schlau und so…

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Email aus Südamerika

Email aus Südamerika

Noch in Zeiten der häufigeren Internetcafes reisten wir mit Bussen und Fähren, und ohne «Phone», entlang der Küsten Chiles und Argentiniens. Per Email sandten wir Reiseeindrücke und weitere Lebenszeichen an unsere Töchter. Diese Mails flossen dann auch in diesen Bericht ein. An 32 Tagen von Santiago de Chile bis Puerto Williams, über den Beagle-Canal, nach Puerto Deseado, weiter nach Buenos Aires und Uruguay nicht zu vergessen. Zum Inhalt des Reiseberichtes Südamerika! Wir kommen!