feinfädig

feinfädig

An Seile, an Schnürre gespannt,
verwachsen mit biegsamen Stämmen,
geknüpft,
als dichte Matte zwischen die Gräser gewoben,
Netze aus seidigem Garn gesponnen.
Es wiegt sein ohnmächtig Leben,
tropft glitzernd und blendend und schillernd,

gezerrt,
an Disteln gebunden das Netz aus Hauch.
Durchkämmt und zerrissen.
Der Wind war’s nur, vergessen ein Leben.

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