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Kategorie: Chicos Blog

Meine Welt ist nun verdächtig verquer und und auf Revolte gebürstet.

Wo ist Pepe?

Wo ist Pepe?

Also erst einmal vorneweg: Der letzte Flug mit Gyps liegt nun schon, was ein Glück, hinter mir. Das stürmische Abenteuer überstand ich, einigermaßen geschützt, im Federkleid meines Freundes. Übel, sehr übel und creepy. Doch im Auge eines verwirbelten Windes war ich um eine grottenschlechte Erfahrung nicht herumgekommen, leider. Dieser Trip zehrte an unseren Reserven, die wir hier wieder auftanken wollten. Hier, das ist: 22° 15′ 59”Nord und 113°56′ 30” East. “Hey, Kleiner”, hörte ich Gyps unter mir,“was geht ab’dir?” “Ich…

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# Horn de Bill

# Horn de Bill

Ich will nicht meckern, aber Seefahrt ist nicht mein Ding. P.Lia hatte mich lange bequatscht, bevor ich diese gestapelten Eisenkisten angeflogen hatte, um dann die Fahrt übers Wasser zu wagen. Nicht nur sehr ungemütlich bei peitschendem Regen, sondern stres-s-siger Hor-ror, und erst dieses Schaukeln. Auf den geschichteten Kisten, ein Schiff stellte ich mir irgendwie anders vor, waren keine Zweibeiner zu sehen gewesen oder zu hören, manchmal aber hatte ich schneidende, unwirkliche Laute vernommen. Was soll’s, alles vorbei. P.Lia hatte sich…

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krass verpeilt

krass verpeilt

Lia flog einen phantastischen Drive und ich mußte mich sputen, um hinterher zu kommen. Sie wollte mit mir nach Süden, und ich war schon gespannt auf die neue Gegend. Dort sollte es auch glänzende Dächer geben und buntes Allerlei an einem großen fließenden Wasser. Alles das, was ich so sehr liebte. Von Gyps konnte ich bei Wwwpunkt auch nichts Aktuelles finden, irgendwie war er abgängig. Wir landeten im grünen Dickicht eines Hügels. Ich lugte über das Blätterdach hinaus und sah,…

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Als wir Gyps wiederfanden

Als wir Gyps wiederfanden

“Wir werden deinen Gyps finden”, versicherte mir Lia, so nannte ich sie der Kürze wegen und mit ihrem o.k. Ich war mir da nicht so sicher. “Ich kann mir denken wo er Unterschlupf gefunden hat. Es gibt da einige Sammelstellen für Geflüchtete aus dem Westen, – verseuchtes Fressen”, erklärte sie. “Geflüchtete ?”, fragte ich und fuhr sogleich fort, “Gyps hatte mir vom Diklofenakkakfleisch erzählt. Wir mußten damals unsere Flugroute ändern.” “Das heißt Diclofenac, -bist crazy mein Lieber, aber stimmt …”,…

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Meine Freundin P.Lia

Meine Freundin P.Lia

Längere Zeit verbrachten wir nun zwischen den reifen Feldern an den Berghängen. Gyps wirkte noch immer angeschlagen und jammerte manchmal vor sich hin. Nervig, so war er nun manchmal. Die meiste Zeit erkundete ich nun daher die Gegend, doch langsam wurde ich unruhig, mich zog es in den Süden. Als Gyps wieder einmal von seiner Futtersuche zurückkam sprach ich ihn an, “willst du hier für immer bleiben?”. “Nein, will ich nicht, aber hier ist’s chillig, die Luft ist gut, alles…

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Als ich landen buchstabierte

Als ich landen buchstabierte

Gyps hatte sich schlau gemacht. Im Flußwasser könnte für uns Gift sein, so seine Info. Rundherum beuteten die Zweibeiner das Land aus, um nach gold’nem Reichtum zu suchen und verdreckten dabei das Wasser. Die Fische fingen schon mit dem Verenden an, krass. Sie konnten ja nicht ausweichen, mußten in dieser Flüssigkeit schwimmen und leben. Ich hatte mich so auf einige Tage hier gefreut, aber Gyps drängte auf Abflug. Ich war aus Gyps GPS-Tracking und seinen kruden Besonderheiten nie schlau geworden….

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Als ich Mandelkerne suchte

Als ich Mandelkerne suchte

Wir wollten uns aufmachen, und Gyps wirkte besorgt. Die Gegenden, die wir passieren mußten, schienen sehr unfreundlich zu sein. Bei seinen Berichten rülpste er immer wieder, was aber vielleicht auch auf seine letzte Mahlzeit zurückzuführen war. “Wirst sehen, Kleiner, ödes Land, die Fische haben schon damit begonnen zu enden. Zweibeiner sind sowieso nur selten zu sehen und wenn, dann in dunklen, langsamen Karawanen. Mit unserem Proviant ist es auch schlecht bestellt”, dabei gurgelte er vor sich hin. “Ich schaff’ das…

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Gyps, die Cloud und ich

Gyps, die Cloud und ich

Nach einigen Irrflügen, Gyps war von den Strecken abgekommen, waren wir in einer kühleren Gegend gelandet. Hier konnte ich mich mit meiner Trauer um Pi und all dem Vergangenen beschäftigen. Gyps war tagsüber meist unterwegs, doch er hatte versprochen, mich in die Geheimnisse um Mega und Wwwpunkt einzuweisen. Fast schien ihm dabei seine Wichtigkeit dabei noch weiter in seinen Schädel gestiegen zu sein. Aber gut, ich wußte bereits um Megas Existenz. Das soll so ein, nein kein Ding und auch…

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#angepeilt 2°49’N – 104°11’O

#angepeilt 2°49’N – 104°11’O

Die Entscheidung war gefallen. Wir wollten uns auf den Flug machen, gleich, nach einer kleinen Weile. Ich war erstaunt über Gyps Hilfsbereitschaft. Er hatte sich nicht mehr über den Zustand von Pi ausgelassen, die sich nun doch wieder etwas erfangen hatte. Den kurzen Anflug auf die Mauer unter dem Dachvorsprung schaffte sie wieder und auch das Futter schien ihr zu schmecken. Trotzdem war ich besorgt, wie sollte die Reise gelingen unter diesen Vorzeichen. Ich hockte mich zu Pi und hörte…

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Wie Pi zu ihren bleichen Federn kam

Wie Pi zu ihren bleichen Federn kam

Ich war zeitweise wie erschlagen, als ich von dem Herumirren hörte, das Pi hinter sich gebracht hatte. In einer Kiste war sie mitgereist, wußte nicht woher und wohin die Reisen gingen. Ihr Zuhause war hinter ihr geblieben, auf Nimmerwiedersehen, kahl und unwirtlich. Unbeschreibliches hatte sie erlebt und sich mit Kreaturen ausgetauscht am Wasser, zu Land, in Wüstenstrichen, in verlassener Zivilisation und ihr Lebensfeind war ständiger Begleiter. Gyps meinte, “ey, krass…”. Die kruden Berichte machten mich eigentlich nicht schlau und so…

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