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Kategorie: Zettelkiste

Unsortiert und zum Stöbern, zu allem Möglichen und Unmöglichen, eine Zettelkiste eben!

Texas tiefer Südwesten

Texas tiefer Südwesten

Ausgangspunkt für den Besuch des Big Bend Nationalparks war für uns die Stadt Alpine, die wir mit dem Bus aus Dallas, einmal Umsteigen in Odessa!, erreichten; Rückreise mit Amtrak nach San Antonio. Mit einem Leihwagen konnten wir sehr entspannt Terlingua am Rande des NP erreichen. Die Wanderwege im NP sind gut ausgeschildert und problemlos auch ohne Führung zu erkunden. Auf die Vorsichtsmaßnahmen ist allerdings zu achten. Wir machten auf eigene Faust und einfachem Zelt unsere eigenen Erfahrungen. In den Sommermonaten…

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kornlos

kornlos

Kindheit der Gedanken,ausgelöscht am Abstellgleis,gestern Gegenwart, heute schon vergessen.Ungestüm,ein Fohlen war der Geist, manchmal auch vermessen.Versunken, verloren in einem Teich,niemals wieder geborgen und reich an Träumen und Phantasie.Mußt’ für Illusionen bezahlen,in barer Münze und ohne Rabatt.Das Spreu des Lebens läßt sich nicht mahlen,was zählt ist das Korn.

irgendwo

irgendwo

Auf der Straße sitzend, nicht geschafft zu leben,tropfte Blut in tauiges Gras,Menschen ohne Finderlohn auf Irrfahrten in dieser Welt,gepolsterte Fesseln umspannen Gelenke und ich denke, denke..Zerbrochenes Schweigen erdrückt von der Last, geschunden und einsam. http://weltenquerung.de/auf-der-anderen-seite-des-tales

mutlos

mutlos

Was bin ich, ein Sandkorn am Strand, möcht’ mich erheben, vom Winde getragen und fallen, wohin? Sag’s mir doch, sprich. Doch keinen Widerhall findet die Stimme. Mäntelkrägen verbergen Gesichter, lassen die leeren Augen nicht sehen. Komm’ doch mit mir,- wer ruft mir zu, – du? Ein einziges Wort, gesprochen, flüchtig nur hingehaucht mit matten Lippen und knirschenden Zähnen: Angst. Ich bleibe.

Von Zügen und Bahnhöfen

Von Zügen und Bahnhöfen

Reisen mit dem Zug bringen uns in die Langsamkeit zurück, die manche von uns schon lange verloren glaubten. In den Nächten vermischen sich Träume mit unbekannten  Geräuschen, manchmal singend und wiederkehrend, aber auch laut und hämmernd die keinen Schlaf ermöglichen. Abenteuer Eisenbahn von Paul Theroux macht Lust auf diese andere Art des Reisens. Inhalt: Inhalt und Reisegedanken Von Ulaanbaatar nach Irkutsk 2012 Auf der Transsib – von Irkutsk nach Chabarovsk mit dem Rossija 2 Mit dem Nachtzug Nummer 8 -von…

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feinfädig

feinfädig

An Seile, an Schnürre gespannt,verwachsen mit biegsamen Stämmen,geknüpft,als dichte Matte zwischen die Gräser gewoben,Netze aus seidigem Garn gesponnen.Es wiegt sein ohnmächtig Leben,tropft glitzernd und blendend und schillernd,gezerrt,an Disteln gebunden das Netz aus Hauch.Durchkämmt und zerrissen.Der Wind war’s nur, vergessen ein Leben.

verlustig

verlustig

Kinderlachen,  das Gespräche übertönt.Im lauen Sommerwind die Blütenpollen, auch Menschen.Sumpfige Wiesen, übersät mit Butterblumen, kein Laut mehr,nur die Bienen summen und in der Ferne Klingenwetzen.    Mit dem Pflanzensetzen ist zu warten bis zum Frühling,nächstes Jahr.  Über Felder ziehen Schäfchenwolken,Honig tropft aus Kindermund und der Hofhund,der ist alt.    Kieselsteine liegen auf den Wegen,Gläubige erbitten Gottes Segen in dem Dorf,ohne Zeit. Großvater mit bärtigem Gesicht erzählt vom Sternenhimmel,vom Märchenprinz auf einem Schimmel,und die Erinnerung an Kindertageholt ihn ein.                                            http://www.weltenquerung.de/was-ich-noch-sagen-sollte/mathilde

zuletzt

zuletzt

Die Wortgefüge fielen auseinander, setzten sich in ungehöriger Weise zusammen, formten Gebilde. An den kleinsten Tropfen war die Sehnsucht gebunden, nicht mehr wiederzukehren. Dieser Wunsch, gesegnet, nicht übermächtig, aber doch vorhanden, kam immer wieder. Er kam in kürzeren Abständen, schien die Wachen in Sicherheit zu wiegen. Die Träume der endlosen Gänge, die aufgereihten Perlen, geknüpfte Schnüre mit Behältern, gebogen, nierenförmig, aus Stahl, aus Blechen, verrostet, umwickelt, beklebt, scharfkantig, gezähnt. Wesen aus Leben lagen darin, mazeriert, taubetropft, von einem Nebelvorhang gefallen,…

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Als ich schreiben lernte

Als ich schreiben lernte

Im Herbst 1956 fing für mich der Ernst des Lebens an, so sagten damals die Erwachsenen, wenn ein Kind eingeschult wurde. Ich bekam keine Schultüte, das war nicht üblich, sondern eine schweinslederne Schultasche. Diese Tasche war von unserem Nachbarn, einem Sattler, gefertigt worden und war ziemlich schwer. Auch ein Penal mit zwei Druckknöpfen war sein Werk. Ein harter und ein weicher Bleistift, ein Radiergummi, ein Bleistiftspitzer, ein Farbstift, mit dem man rot und blau schreiben konnte, fanden darin Platz, –…

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