Texas tiefer Südwesten

Texas tiefer Südwesten

Ausgangspunkt für den Besuch des Big Bend Nationalparks war für uns die Stadt Alpine, die wir mit dem Bus aus Dallas, einmal Umsteigen in Odessa!, erreichten; Rückreise mit Amtrak nach San Antonio. Mit einem Leihwagen konnten wir sehr entspannt Terlingua am Rande des NP erreichen. Die Wanderwege im NP sind gut ausgeschildert und problemlos auch ohne Führung zu erkunden. Auf die Vorsichtsmaßnahmen ist allerdings zu achten. Wir machten auf eigene Faust und einfachem Zelt unsere eigenen Erfahrungen. In den Sommermonaten sollte man einen Besuch eher meiden, wegen der hohen Temperaturen tagsüber. Wir waren anfangs Mai dort und erlebten allerdings sehr kalte Nächte im Zelt.

Der 3200 Quadratkilometer große und eher weniger bekannte Nationalpark liegt im Südwesten von Texas. Zu Mexiko bildet der Rio Grande die Grenze und wirkt im NP oasenhaft. Den größten Teil des NP bildet die Chihuahuawüste, die sich weiter nach Mexiko erstreckt. In den Chisosbergen, die bis an 2300m Höhe errreichen, herrscht eine kühlere Zone vor. Auf Grund der klimatischen Gegebenheiten und der Abgeschiedenheit haben hier Pflanzen und Tiere überlebt, die es oft nur noch hier gibt.

Santa Elena Canyon / Rio Grande
Santa Elena Canyon
Wanderweg im Santa Elena Canyon
Blick zurück in den Big Bend NP / Wanderweg im Santa Elena Canyon

Terlingua – Ghost Town, ehemalige Bergbaustadt. Quecksilberfunde nach 1880 ließen die Stadt über Jahre hinweg an Bedeutung gewinnen. Minenarbeiter bevölkerten die Stadt, meist aus Mexiko. Heute ist sie Ausgangspunkt für Touren in den Big Bend NP und auf Grund der pittoresken Ausstrahlung beliebt. Jährlich wird ein Chili- Kochwettbewerb veranstaltet und die Biker-Strecke weiter nach Lajitas ist ein Geheimtipp.

Links: https://www.weltenquerung.de/2020/02/21/wo-greyhounds-keine-hunde-sind/

https://www.visitbigbend.com/terlingua

https://www.nps.gov/bibe

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