Lone Star State-Texas

Lone Star State-Texas

Deutschland würde mit seinen Quadratkilometern locker zweimal in diesen Bundesstaat der USA hineinpassen. Der Name “Lone Star State” hat seinen Ursprung in der Flagge, die nur einen Stern aufweist. Texas wird meist mit Freiheit und Cowboyromantik in Schlagwörtern beschrieben. Historisches findet so nur am Rande in den Reiseführern Beachtung, obwohl bereits erste Funde vor 15 000 Jahren auf menschliche Besiedlung schließen lassen.

San Antonio


The Alamo wurde als Missionstation gegründet und später zum Fort ausgebaut. Heute ein, oder besser noch das historische Symbol Texas. Wir hatten Glück, – bei unserem Besuch der Stadt fand ein kleines Festival mit verschiedenen Attraktionen statt. Alte Handwerkstätigkeiten (z.B.Quilten) wurden vorgestellt. Was Trapper so alles in Gebrauch haben war ausgebreitet und vieles mehr. Ein buntes Treiben mit unterschiedlichem Publikum, auch sehr viele Jugendliche und Kinder, – und wir mittendrin.

Die Erstürmung von “The Alamo” durch die Mexikaner ist heute zelebrierte Geschichte. In der Schlacht von San Jacinto merzten die Texaner diese Schmach aus, siegten über die Mexikaner und blieben dadurch bis 1845 unabhängig. Nach Ende des Sezessionskrieges (Nord- gegen Südstaaten) wurde Texas Teil der USA.

San Antonio, älteste Stadt von Texas, beeindruckt die Besucher und auch uns, besonders mit Riverwalk und Lebensfreude. In schier endlosen Schlangen bewegen sie sich schlendernd den Riverwalk entlang. In früheren Zeiten ein gemiedener Wasserlauf , ein Unterschlupf für Banditen im Uferdickicht; so wurde uns von einer dort aufgewachsenen Texanerin berichtet. Die Weitsicht des visionären Architekten Robert H.H. Hugman ermöglichte und rettete diese einzigartige Promenade am Wasser. (Youtube Video auf Page 3)




Dallas & Fort Worth

Beide Städte, so unterschiedlich sie auch sind, bilden einen prosperierenden Großraum. Dallas die aufgeregte, glitzernde, boomende Stadt und Fort Worth, die doch eher gefühlt texanisch verankerte. Reisende erreichen, über den internationalen Flughafen DFW Texas, aus Deutschland auch mit Direktverbindungen. Auf mehrfachen Reisen erkundeten wir diesen Bundesstaat der USA und waren jedes Mal aufs Neue überrascht von Besonderheiten, landschaftlicher Schönheit und der Freundlichkeit der Menschen.

Dallas

Mit Dallas ist die Ermordung von John F. Kennedy 1963 verbunden und so in die Geschichtsbücher eingegangen. Wer möchte, kann bei einer Tour dazu mehr erfahren. Eine etablierte Kunstszene zeichnet die Stadt aus und einige Ausgehviertel bieten Jungen und Junggebliebenen vielfältige Möglichkeiten. Breitgefächert ist auch das kulinarische Angebot in einfachen und auch gehobenen Lokalen mit und ohne Music. Bei einem Besuch des “Rodeogoat” am Turtle Creek / Market Center Blvd. beherzigten wir den Hinweis an der Terrassenmauer und stiegen nicht über diese, da akute Schlangenwarnung und entspannten trotzdem bei super Essen und Texasfeeling (Link auf Page 3)

Im Pioneer Park beeindrucken die Skulpturen des “Longhorn Cattle Drive“, – dazu einige Detailaufnahmen.

Wir klapperten Dallas zu Fuß ab; vielleicht sowas wie “Urbanhiking” (?) . Öffentliche Busse zu benützen war ein unbefriedigendes Unterfangen. Eine Busfahrt, es war die einzige, von Dallas Downtown in den Market District endete an einem Highway, den wir nur mit Schwierigkeiten überqueren konnten. Wir entschieden uns jeweils eine Strecke zu gehen und zurück ein Taxi anzuheuern; (Gehzeit ca. 40 Minuten) Die Strecke führte meist durch verkehrsberuhigte Wohngegenden und wir trafen auch auf Jogger! und andere Fußgänger! …


Fort Worth

Zwischen den beiden Städten gibt es etliche Highways aber nur eine Zugverbindung (oben ein Ticket/ Plan von Fort Worth)


Das einstige Zentrum eines florierenden Rindermarktes bietet heute im Stockyards National Historic District interessante Einblicke in Vergangenes, aber auch Kommerzielles, z.B. hochwertige Lederstiefel sind dort zu finden. Die Stimmung bei einem Rodeo ließen wir uns auch nicht entgehen (leider war die Kamera defekt….). ein Link auf Page 3


Übers Land und nach Westen

Persönliche Kontakte ermöglichten uns Eindrücke jenseits der Highways und Städte. Dazu einige Impressionen:

Über Terlingua und Alpine gibt’s in meinen beiden Berichten Texas tiefer Südwesten und Wo Greyhounds keine Hunde sind mehr zu erfahren, zu sehen und zu lesen. Daher hier nur einige Fotos…




…..brunchen in Mimi’s Cafe

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